self-proclaimed doors

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I woke up early, then finished yesterday’s post and went out to have a good serving of dumplings:

dumplings

Today’s post is mainly about doors:

blue doors

(You can guess that nothing really exciting happened to me today, otherwise I wouldn’t have to escape into the realms of obscure art right now!)

Well, I had been thinking about this for a while actually:

green door

There are so many different kinds of doors – are they able to tell us something about the life behind them?

I wasn’t so sure, but at the same time I was feeling like an artist (quite a step from yesterday’s excursion into investigative journalism):

pink door

So there I was running around from building to building, all the while looking for gates and doors and curtains to shoot, when suddenly a little voice called me from behind:

kids and door

“Uncle, can you take our picture please? 叔叔你给我们照一张相好吗?”

Of course.

So there they were – 12 years and 6 years old, on their day off from school – in front of the curtain door that suddenly seemed so meaningless behind them.

By the way, the weather was excellent today, with just the right amount of sunlight and blue skies and white puffy clouds:

clouds

Walking was somehow not as terrible as the days before.

Lesser amounts of pain.

…and there was the yellow flower:

rape flowers

Is this plant called rape? I’m really only guessing because it was so yellow:

rape field

There are so many things that I know nothing about at all.

…suddenly I realize that I have already proven this point in yesterday’s post, when I chose to call the green lake in the 12th picture “sapphire water”, when it should have been “emerald water” of course. Silly me!

There were more doors in the meantime, all of them amazing and interesting:

38 yuan door

I think there is a problem with this set of photos though:

white door

…there are no people!

I would deliberately try to find an angle that excluded all life from the picture:

door and windows

…while at the same time I’d be hoping that the doors, or the buildings around the doors, or the stuff in front of the doors, would be able to tell us something meaningful – something meaningful about the life that I had just shut out from the picture.

I’m getting to thinking… isn’t this self-proclaimed art a weird thing?

Two more days to Lanzhou.



  • andy

    …wunderbare Tür-Kollektion- ich find's richtig toll. Ich hab'vor einiger Zeit eine Kollektion von Fenstern/ Fensterfronten bzw. eine mit Häuserfronten (supermodern bis verfallen) gemacht und ich verstehe Deine Gedankengänge so genau und bin wie Du aber (natürlich) noch zu keinem Ergebnis gekommen…und die Gedanken kreisen bei jd. neuen Foto auf's neue-> was ist dahinter?, was war dahinter?, was ist noch dahinter?, Geschichten…, Schicksale…, Lachen, Weinen, Glück, endlose Liebe, Verzweiflung, Mord, Hoffnung,
    DAS ist (meiner Meinung nach) auch der Grund, immer und immer wieder ein neues zu "schießen". Schön, dass Du ähnlich denkst! Mehr davon!
    Und JA!: Das ist Raps!

    Liebe Grüße von
    andy

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  • Barry

    Türen, Poller, Pfoten oder Hunde? Menschen sowiso.
    Letzten Endes spielt es keine Rolle was es ist. Hauptsache wir nehmen es wahr und setzen uns damit auseinander. Und in dem wir das tun, passiert natürlich auch was mit uns und es geht weiter.
    Achtlos vorübergehen kann jeder. Aber die Dinge sehen, da gehört schon was dazu.

    Und auch ich bin der Meinung: das ist Raps.
    Btw, ist hier auch bald wieder soweit

    Grüße aus dem fast rapsigen Niedersachsen
    Barry

    Reply

  • jule

    aah, unglaublich!! du erkennst raps nicht?? dabei ist doch die nenndorfer umgebung am schönsten wenn da die ganzen rapsfelder blühen! 🙂
    noch zwei tage die dich von neuen schuhen trennen, wenn das kein ansporn ist…. ich hoffe du findest vernünftigen ersatz! sonst wäre da ja noch die hornhaut variante…. 😉

    Reply

  • Christoph

    andy: Ja, so sind wir, die Künstler! 😉
    Barry: Ich tue was ich kann, während der Fuß schmerzt.
    jule: Ha, du willst unbedingt, dass ich barfuß gehe, was?

    Reply

  • Fiona

    The yellow flowers are turely so yellow, but not violent. I like them, hehe..

    Reply

  • Hermann

    Dazu fällt mir der Titel eines Pornos ein, den ich 1972 in San Franzisco gesehen und nie vergessen habe: Behind the Green Doors. Ich war damals dreiundzwanzig und hätte das alles nicht für möglich gehalten.

    Reply

  • jule

    hm…, sagen wir mal so: ich wünsche dir in jedem fall einen schmerzfreien weitermarsch! so oder so….
    ich find barfuß laufen ja klasse, wobei ich zugebe, dass ich bei der wahl des untergrunds dafür auch wählerisch bin. 🙂

    Reply

  • Elena

    What a philosophic post ;-), schön um mit den Gedanken ganz tief darin zu versinken!
    Liebe Grüße

    Reply

  • ataraxia

    LMAO, the name "rape" is so funny…Why do you guys name such beautiful plant like this? weird…
    There are many fields of "rape" in China. Its Chinese name is 油菜(花).The rape-seed oil is important in cooking(healthy I guess). Its soft stems and leaves are also very delicious haha.

    Reply

  • Maggie

    Interesting…

    Reply

  • Steven

    兰州,
    鞋子,
    五一,
    护照,
    签证,
    ……………

    Reply

  • andy

    Yu Hua
    (dessen Buch "在细雨中呐喊" Du liest) kommt aus der Provinz Zhejiang und ist ursprünglich gelernter Zahnarzt (hat wohl auch mehrere Jahre als solch ein gemeiner Gewalttäter gearbeitet ;o). Ab 1983 begann er mit Science Fiction zu experimentieren und bewahrte sich hier in seinem Stil unsere landläufige Horrorvorstellung von einem Zahnarzt: brutal und sadistisch!!! Mitlerweile hat er mehrere Roman, Geschichten- und Essaysammlungen veröffentlicht.
    Der beühmte Regisseur 張藝謀 Zhang Yimou ("Curse of the golden flower", "House of Flying Daggers" und vor allem"Hero" & "Raise the red lantern") hat Yu's Roman "To live" 1994 verfilmt und damit in Cannes sogar den Extra-Preis der Jury gewonnen. Der Film wurde in China verboten und damit Yu's Buch automatisch zum Bestseller befördert-> was ihm dann natürlich weltweite Berühmtheit einbrachte…
    Das Buch "在细雨中呐喊" (Schreie im Regen") von 1991 war sein erster Roman und ist in good old germany leider nicht in deutscher Sprache. In der englischen Übersetzung kann man es als "Cries in the Drizzle" lesen.
    Seine Romane "Leben!" ("To Live" 1992) & "Der Mann, der sein Blut verkaufte" ("Chronicle of a Blood Merchant" 1995) gibt es in Deutschland in jeder "gutsortierten" Bibliothek.
    Yu hua zählt mitlerweile zu den berühmtesten chinesischen Gegenwartsschriftstellern der jungen Generation.
    Nach ca. 10 Jahren "Roman-Pause" heißt sein vierter Roman "兄弟" ("Xiōng Dì"/ "Brothers") und umfasst 2005 + 2006 zwei nacheinander erschienene Bände.
    Er erzählt die Lebensläufe zweier am Yangtse lebender Stiefbrüder vor, während und nach der Kulturrevolution von 1960 bis 2005 (Yu Hua ist 1960 geboren!!! und der 1.Band des Romans erschien 2005!!!). Nach 1 Jahr war das Buch im chinesischen Original bereits über 1 Million mal verkauft. Yu bezeichnet Brothers als sein bisher bestes Buch. Bin gespannt!
    Good luck and good night!

    Reply

  • Christoph

    Fiona: Yummy!
    Hermann: Hört sich nostalgisch an!
    jule: Barfuß geht gar nicht, höchstens während ner Pause auf dem weichen Gras.
    Elena: Die wahre Philosophie steckt in den Kommentaren!
    ataraxia: Yes, I love eating that stuff, too.
    Maggie: You think?
    Steven: 其实比这个麻烦一点。。。
    andy: "Recherchen und Archiv: Bob Andrews!"

    Reply

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